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Im Zweifel für den
ZWEI-fel

Versuch mal an etwas zu denken, was kein Gegenteil hat!

Mach das mal kurz, schließe deine Augen und konzentriere dich. Denke an etwas, wovon es kein Gegenteil gibt.

Und, ist es dir gelungen? Ich behaupte mal, nein.

Denn es ist nicht möglich! Alles Gedachte hat einen Gegenpol.

ICH bedeutet ZWEIheit und wo zwei sind, sind auch immer Zweifel – davon wird es nie ein Ende geben.

Wir können also keine Zweifel ausräumen oder Techniken erlernen, die uns dabei helfen könnten, weniger an uns zu zweifeln.

Aber wir können mit dem Zweifeln leben- als etwas was zur Erfahrung dazu gehört.

Wenn ich Entscheidungen treffe, treffe ich sie inklusive meiner Zweifel- weil ich nichts gegen die Zweifel habe. Sie müssen nicht weg. Ich verschwende meine Energie nicht mehr damit, sie aus dem Weg räumen zu müssen.

Ich treffe eine Entscheidung und gleichzeitig zweifele ich an mir. 

Das macht nichts. Ich bin mir nie 100% sicher. NIE! Ich zweifele an allen meinen Gedanken und Entscheidungen. 

Und ich zweifele viel an mir. Bin ich gut genug, mache ich das richtig, werde ich dafür gemocht? 

Und ich behaupte einfach mal, es gibt niemanden, der nicht an sich zweifelt.

Jedes ICH-Gefühl kann sich nur durch ein Gegenteil wahrnehmen, nur durch zwei und ist deswegen nicht in der Lage, nicht zu zweifeln.

Also was soll’s? Es lebt sich ‘ohne Zweifel’ leichter, wenn man sich nicht mehr gegen die zweifelnde Stimme wehrt.

Oder vielleicht nicht..? 

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